« Wilhelmshall provoziert »






23.11.2016 -Abwasser-Notstand in Wilhelmshall oder öffentlich aufgebauschte Eigenmisere.


Der Verfasser ist seit über 6 Jahren ein Grundstückseigentümer in Wilhelmshall und wurde von keiner offiziellen Seite über die in der Volksstimme beschriebene Abwasserproblematik in Kenntnis gesetzt bzw. über die wesentlichen Tatsachen informiert.

Aus empirischer Hinsicht bemerkend, stellt er fest, dass in der hier verbrachten Weile, zu keinem Zeitpunkt irgendwelche arbeiten am Abwassersystem unternommen wurden. Wäre auch denkbar, weil die industrielle Abwasseranlage, die auf dem höchsten Kaiser-Wilhelm-Standard errichtet wurde, wahrscheinlich nach 130 Jahren Nutzung nicht mal prüfbar ist. Die mannshohen, großstädtischen Abwasserkanäle in ca. 6m Tiefe, sowie die Ton und Gussrohre sind an vielen Stellen nicht mehr heile, so dass die Abwässer inkl. Regenwasser nie die ehemals funktionierende Klärlage erreichen. Bei geschätzten 200 m³ Haushaltsabwassermenge landet womöglich alles in der ehemaligen Schachtanlage. Größere Sickergrube kann man sich nicht vorstellen. Die erwähnten drei Anwohner mit "Lösungen in Eigenregie" liegen deutlich unterhalb der Kläranlage und haben niemals den Anschluss in Anspruch genommen, also es bleiben nur noch 15 Personen mit Gesamtalter von knapp 900 Jahren über. Wir alle sind vor Ort klar auf dem absteigenden Ast.

Die Anschaffung einer privaten Kleinkläranlage wird sich für manche Wilhelmshaller aus mehreren Punkten als problematisch erweisen. U. a. kaum ein betroffener Grundstückeigentümer hat den benötigten Platz für so eine moderne Kleinkläranlage und es wird bezweifelt, dass die Gemeinde Huy eigene Grundstücke oder technische Unterstützung zur Verfügung stellt. Eins ist aber sicher; die Verwaltung ist für Bürger da und sie muss ihren Pflichten nachkommen.

Das selbsternannte Sprachrohr von Wilhlemshall und ewiger Kommunalaktivist hat bis 2007 im Wasser-Abwasser-Ausschuss des Gemeinderates jahrelang die Fehden gezogen und offensichtlich die "Scheißproblematik" unter eigenem "Kessel" nicht erkannt. Erst jetzt, wo alles "im Stein gemeißelt ist", geht er auf die Barrikaden, weil er am stärksten von der Fäkalien-Misere betroffen ist. Bei ca. 15.000 m² beanspruchten Grundstücksflächen im Ort und mehreren Wasseranschlüssen wird er "staatlich" zur Kasse gebeten um alle Extremente ordnungsgemäß zu beseitigen. Na, wenn einer nur an Zuleitung gedacht hat aber nicht an die Ableitung, dann staut es sich irgendwann. Natürlich wäre es in seinem Sinne, wie früher, das Amt und Volk in Anspruch zu nehmen um eigenes zu vermehren. Die Zeiten sind aber vorbei.

Wilhelmshall geht nicht verloren, weil manche selbstverantwortend unter eigenen Ausscheidungen zu leiden haben. Verdient dies aber in Namen anderer öffentlich Kund getan zu sein?



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19.11.2016 -Bunte Leute mit scharfen Waffen im Huy oder Hege ist Pflege.


Im Huy wurde wie jedes Jahr um die Zeit die Staatsjagd abgehalten. Ergebnis der Tagesstreckung wurde unweit von Wilhelmshall ausgelegt. Waidmannsheil !





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17.09.2016 -Volleyballnetz darf nicht aufgestellt werden.

Heute ist eine Aufforderung vom Rechtsanwalt der Gemeinde Huy zugestellt worden, die Wiese vom Volleyballnetz zu befreien. Grund: Beeinträchtigung des Gemeindebesitzes.
Dem Webmaster kommen jetzt folgende Fragen in den Sinn: Wie kann das sein, dass der Ex-Vicebürgermeister und Hauptorganisator des Blechbudenfestes sowie Mitglied des Fördervereins Huy und Bruch die Wiese für seine Autoabkürzung zum Hühnerstahl mehrmals täglich nutzen darf und das Aufstellen des Volleyballnetzes nicht toleriert wird? Ist das der Weg der Gemeindeverwaltung zu Verbesserung der touristischen Attraktivität des Standortes oder Sicherung einer fragwürdigen Bequemlichkeit des Lokalaktivisten? Ist zerfahren der Wiese, für die öffentliche Gelder zur Pflege ausgegeben werden, keine Beeinträchtigung des Gemeindebesitzes? Wie sollen wir unserem Nachwuchs beibringen, dass die ständigen Autofahrten über die Wiese mehr Wichtigkeit haben als sportliche Betätigung da drauf?

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29.08.2016 -Wiesenvolleyball oder Sport = Gesundheit

Wilhelmshaller Wiese vor Saniwache lädt zum Rasen-Volleyball ein. Das Netz inkl. Bälle stehen jedem Sportlichen auf Abruf und "for free" zu Verfügung. Das deutsche Frauen-Duo hat dieses Jahr in RIO in der Disziplin das Gold nach Hause geholt.


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09.07.2016 - Der eiserne Höllenhund oder Cerberus von Wilhemshall

Der Cerberus hat seinen Wachposten verlassen... Will hier ein Toter raus oder Lebendiger rein?

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26.06.2016 - Amphitheater mit Blechbudensicht oder heruntergekommene Sehenswürdigkeiten.

Der Förderverein Zwischen Huy und Bruch e.V. hat zwei weitere Sitzbänke mit der Sicht auf die Blechbude spendiert und damit sie nicht entwendet werden, haben die edlen Spender einen Eigentumsschildchen drauf angebracht. Jetzt hat der Vorbudenfleck ca. 30 Sitzplätze auf 11 Bänken parat. Man wappnet sich hier wohl für den Pilgertourismus mit dem Ziel "Heiligeblechbude" auf, wobei der ehemalige Schacht Elisabeth wegen Zuwucherung kaum noch zu finden ist.

Auch 100m weiter im Wald, ein wahres Naturerlebnis für den individuell Wanderer verfällt zunehmlich. Die Stromatolithen bei Wilhelmshall werden von dem gleichen Förderverein lediglich beim Eingang erwähnt und zwar durch am lebendigen Baum angenagelten QR-Code für Smartphone, einem Blechinfoschildchen so wie dem Naturschutzzeichen. Die Sitzbank ist verfault, das Holzgeländer als Gehstütze nach oben liegt fasst komplett am Boden. Die sporadischen Besucher nehmen jetzt nur noch den steilen und rutschigen Weg um an die Stromatolithen zu gelangen.


Fazit:

Der Vorhof scheint sauber und großzügig und der Hinterhof vergammelt.


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22.05.2016 - Der Phönix aus dem Schrott oder das Mädchen und ihr Alptraumfänger...

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05.05.2016 - Vatertag oder der schwärzeste Tag des Jahres

Das Direktionshaus hat fast alle seine Originalfenster von der Straßenseite eingebüßt. Sie wurden mit Leichtigkeit eines gelangweilten Seins, wie zu Trainingszwecken, mit Steinen eingeschlagen. Und schon wieder, wie vor zwei Jahren am Christi Himmelfahrt, haben die selben angetrunkenen Kleinhirne auf Fahrrädern aus Anderbeck, diesmal mit Vorderladerpistole bewaffnet, vor Saniwache antisemitisch rassistische Sprüche brüllend, den Eindruck schinden wollen... Wer verschisst das Kanonenfutter zur Hatz, wissend, dass an diesem speziellen Tag komplette Gesetzgebung außer Kraft ist?

Trotz des Unangenehmes wurden viele Besucher (auch Mütter) vermerkt. Es ist auch ein wunderschöner Tag zum Ausflug im Huy gewesen.

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22.04.2016 - UFO (unidentifiziertes Fahrobjekt)


So ein fahrendes Objekt wurde des öfteren im Ort gesichtet... Auf 6km/h gedrosselter Mercedes? Ein Technikmuseum würde bestimmt dafür Interesse bekunden, vielleicht sogar der Daimler ;)


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10.04.2016 - Der Flüchtende Mensch oder R
efugee in Wilhelmshall


Die Hälfte der Einwohner von Wilhelmshall sind Flüchtlinge oder deren Nachkommen. Auch die, die keine Refugees sind, flüchten tagein, tagaus. Vielleicht auch deswegen traut sich der Schrott-Refugee seinen Weg über die hiesige Wiese zu nehmen...

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15.03.2016 - Nach der Wahl ist vor der Wahl

Der Bürgermeister wurde mit knapp 90% der Stimmen in seinem Amt bestätigt. Was für ein Wahlergebnis! Putin hat bei seiner letzten Wahl 93% der Stimmen erreicht.
Die Wahlbeteiligung in der Gemeinde lag bei 56,23%.


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21.02.2016 - Wahl ohne Wahl

Wahlberechtigte aus der Gemeinde Huy sind am Sonntag, 13. März, aufgerufen, den  Bürgermeister im Amt zu bestätigen. Nicht mal JA oder NEIN wird zu Wahl stehen. Ohne Gegenkandidat stellt sich der Betriebswirt Thomas Krüger (CDU) für nächste sieben Jahre der Aufgabe zu Verfügung. Wie gerufen kommt auch die "Erfolgsmeldung" über Kreditentlastung durch Land Sachsen Anhalt aus dem Teilentschuldungsprogramm Stark-II. Demnach soll die Gemeinde Huy ihren Schuldenberg von 19 Millionen Euro in 2002 über 13,4 in 2016 auf 5 Millionen im Jahr 2026 reduzieren. Von dem Entlastungsprogramm profitieren seit 2010 178 Gemeinden und Kommunen des Landes.
Fazit:
Es ist egal wieviel Schulden gemacht werden und unter welcher Federführung, man bekommt Gelder immer wieder nachgeschoben... Papa Staat lässt doch seine Tochter die Gemeinde nicht pleite gehen...

Hier der Beitrag über den Erfolg unseres Bürgermeisters.

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Am 09. Juli 2016 wird die Stelle des/der Bürgermeister_In der Gemeinde Huy vakant. In der letzten Amtsperiode unseres Bürgermeisters wurden ca. 1000 Menschen in der Gemeinde weniger und jährlich ca. eine Million Euro an Krediten für den Haushalt aufgenommen. Diese Arbeitsstelle wird aber mit Grundbesoldung von 5.923,78 Euro monatlich vergütet und die Voraussetzung für sie ist u.a.: Führungsstärke für 48 Festangestellte der Verwaltung, Bürgernähe bei ca. 7400 Gemeindeseelen sowie juristische und wirtschaftliche Kompetenz. Lange Rede, kurzer Sinn: Veränderung ist der Grundsatz des Fortschritts und die bietet sich jetzt dringen an, ansonsten haben wir im Huy nach weiteren sieben Jahren nur 6400 Gemeindeseelen und sieben Millionen Euro plus Zinsen mehr an Schulden.

Hier der komplette  Ausschreibungstext als PDF

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01.02.2016 - Sturm entlockt Geheimnisse des Asbestkabuffs.

Auch das "hübsche" Asbestkabuff auf der grünen Wiese verfällt im Dienste  des gemeindlichen Zwecks als Unterstellmöglichkeit "wichtiger" Gegenstände des "großen" Blechbudengurus.



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18.01.2016 - Pförtnerhäuschen dem Verfall geweiht


Jetzt ist es amtlich: Der Ortschaftstrat beschließt das Gebäude für Aufbewahrung "diverser Gegenstände des gemeindlichen Zwecks" zu behalten... Man will es also weder veräußern noch sich darum kümmern, aber kostenlos nutzen. Die ein paar dort untergebrachten Tische und Sitzbänke werden ein einziges Mal im Jahr verwendet und zwar auf dem Blechbudenfest, der auch nicht von der Gemeinde Huy organisiert wird, sondern von einem Ex-Gemeindevorsteher aus dem Ort, der immer mit und von der Kommune gezerrt hat. Nur Mitglieder der Gemeindeverwaltung und deren Sippe sind hier die wahren Mitglieder der Gemeinde und nur diese haben (Un)Rechte, der Rest hat allenfalls Pflichten... Wenn man noch bedenkt, dass die Gemeindeverwaltung ca. 1% der Gesamteinwohner als Beschäftigte hält, dann ist das klar, dass die Neuzugänge nie zu den Gemeindemitgliedern zählen werden... Wir wollen nicht wissen, wie es hier mit den Flüchtlingen umgegangen wäre, wenn die Gemeinde welche aufnehmen müsste...

Die mangelnde Verkehrssicherung des Pförtnerhäuschens wurde bereits beim Ordnungsamt angezeigt, aber das hat wohl keine Wichtigkeit. Erst wenn ein Mensch zu Schaden kommt oder eine Sachbeschädigung durch die abfallenden Gebäudeteile entsteht, wird kaltblütig Versicherung in Anspruch genommen...



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10.01.2016 - Privatgestalltung von Ortswegen und Zufahrten

Für einen in Wilhelmshall ist das Gestalten neuer Privatzufahrtswege sogar über Grünfläche vom Amtswegen erlaubt, wobei bestehende, befestigte Ortswege nicht mal vom Winterdienst geräumt werden...


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05.01.2016 - Kaufinteressierter für Pförtnerhäuschen


In September 2015 wurde von einem, nach der Wende zugezogenen Wilhelmshaller ein Kaufantrag für das marode Pförtnerhäuschen bei der Gemeinde Huy gestellt. Außer einer Eingangsbestätigung bis heute keine Antwort, bedauert er... Lieber vergehen lassen als privatisieren, kommt es uns in den Sinn. Was ist das schon für unsere "reiche" Gemeindeverwaltung, deren Haushaltsfinanzen auch in diesem Jahr um ca. eine Million Euro über Kredite gestützt werden müssen...